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Der Grundstein für das neue ZAR Göppingen ist gelegt

Die Weichen sind gestellt. Das ZAR Göppingen, welches bereits seit 1996 in der Ulmer Straße angesiedelt ist, wird nach Fertigstellung des Großprojekts am Göppinger Bahnhof in sein neues Domizil ziehen. Der Grundstein für den Neubau des Rathauses und das angrenzende Gebäude, in welches das ZAR einziehen wird, ist gelegt, der Umzug für 2020 geplant.

 

Lesen Sie hier weiter im Artikel der Südwestpresse:  https://www.swp.de/suedwesten/staedte/goeppingen/grundstein-fuer-_rathaus-ii_-ist-gelegt-24983989.html

 

In der Baugrube des Verwaltungszentrums am Bahnhof  wird der Startschuss für ein umkämpftes Millionenprojekt gelegt. Ende 2019 ist der Einzug geplant.

Dort, wo die Honoratioren gestern den Grundstein für das Städtische Verwaltungszentrum legten, wird er nicht bleiben,  denn auf der Bodenplatte des Riesen-Neubaus sollen irgendwann Autos in einer Tiefgarage stehen. Wohlweislich haben die Bauleute den gemauerten Steinquader also auf eine Palette gestellt, um ihn versetzen zu können. Irgendwo anders im Neubau wird der Kasten Platz finden müssen. Doch das tat dem symbolischen Akt natürlich keinen Abbruch.

Ein strahlender Oberbürgermeister Guido Till und eine nicht weniger gutgelaunte Bürgermeisterriege, Architekten sowie Landesvertreter versenkten das Kupferrohr mit der aktuellen NWZ, den Bauplänen und einigen Münzen in dem Steinquader und mauerten ihn zu. Auch sonst herrschte in der bereits fertigen 130 Meter langen und knapp 20 Meter breiten Baugrube trotz der unangenehmen Regenschauer eitel Sonnenschein.

Till und Baubürgermeister Helmut Renftle hatten das Vorhaben gemeinsam gegen einige Bedenken und Widerstände im Gemeinderat forciert. Gestern war  von Kritikern aber nichts mehr zu sehen. Statt dessen gab es viele Oden an den Neubau: Guido Till nannte das Haus ein Service-Center für die Bürger. Es soll 200 bis 230 Mitarbeiter aus fünf bisher in der Stadt verteilten Dienststellen zusammenführen, ein neues „Bürgerbüro Bauen“ beinhalten und ansonsten eine zentrale Anlaufstelle für viele Anliegen sein: Der gesamte Rechts- und Ordnungsbereich, die Referate Gewerbe und Gaststätten, Ausländerbehörde, Sozialreferat sowie die Bereiche Kultur, Sport, Kinder, Jugend und Schulen sollen in dem Neubau Platz finden.

Till listete auch die anderen Neubauten in dem Viertel auf und fand. „Göppingen schließt wieder an seine Bedeutung als echtes Mittelzentrum mit allen Funktionen, die es in den 1970er Jahren innehatte, an“, sagte der OB. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir alle zusammen nicht nur stolz auf unsere Stadt sind, sondern das auch ab und zu nach außen zeigen würden.“

Bei so viel Lob wollte der Architekt Hellmut Raff, der mit seiner Mannschaft den Zuschlag bekommen hatte, nicht zurückstehen. Es gelte, die Haltung zum Bauen zu ändern. Es gehe darum, die mittlere Lebensdauer von Gebäuden, die auf 30 bis 40 Jahre abgesunken ist, wieder zu erhöhen. Dazu gehöre es auch, langlebiger zu gestalten und auf die Qualität der Materialien zu achten. Das Verwaltungszentrum werde „über viele Jahrzehnte hinweg städtebauliche Präsenz an einer wichtigen Schnittstelle zeigen“ und in dieser Zeit „schön und würdevoll altern“, glaubt der Architekt. Dafür sorge auch die Ziegelfassade. Innen aber ist das Gebäude sehr flexibel. Künftige Nutzungs- oder Grundrissänderungen sollen leicht möglich sein. Das gilt auch für das direkt angebaute Rehazentrum, bei dem die städtische

Wohnbau (WGG) als Bauherr auftritt. Obwohl der Baukörper insgesamt 130 Meter lang ist, werde er durch die vielen Gliederungen aussehen wie eine Häuserzeile, meinte Raff. Das Land Baden Württemberg schießt 3,6 Millionen zu den 25 Millionen Euro Baukosten zu. Deshalb war aus dem Innenministerium auch der Ministerialdirektor Julian Würtenberger gekommen. Er  sagte, das Land sei stolz auf Kommunen, die solche Vorhaben „zwar  nicht ganz alleine, aber aus eigener Kraft schaffen“. Göppingen habe gute Voraussetzungen sich  für die Wirtschaft 4.0 zu rüsten. Der Bau des zweiten Rathauses werde in die Geschichte der Stadt eingehen und weise in die Zukunft, meinte der Ministerialdirektor: Die Verwaltung werde sich zwar sicher über jeden Bürger freuen, der ins neue Verwaltungszentrum kommt, doch tatsächlich werde sich angesichts der Digitalisierung die Zahl dieser Bürger eher verringern. Die Stadt hatte stets betont, wie wichtig der zentrale Standort für den Besucherverkehr sei.

 

Das Rehazentrum neben dem Verwaltungszentrum

Teil des Großprojekts am Göppinger Bahnhof ist der Bau eines Rehazentrums mit Praxisräumen und acht Wohnungen in den Obergeschossen.

Bauherr dieses Teils ist die Wohnbau Göppingen (WGG). Sie investiert nach eigenen Angaben acht Millionen Euro in  den Neubau.

Mieter wird das derzeit in der Ulmer Straße ansässige Zentrum für Ambulante Rehabilitation (ZAR) der Firma Nanz Medico. Mit der Familie Nanz kooperiert die Wohnbau auch am Apostelhof. Dort hat die WGG den ersten, Nanz den zweiten Bauabschnitt mit Hotel, Wohnungen und Ladeneinheiten finanziert.

Kontrovers war im Gemeinderat die Frage diskutiert worden, ob das Rehazentrum direkt an das Verwaltungszentrum angebaut werden, oder ob es zwischen beiden Gebäuden einen Durchgang geben soll, um die lange Fassade  zu unterbrechen. Kompromiss war eine Fuge zwischen „Rathaus II“ und Rehazentrum.

 

Göppingen / Arnd Woletz 14.03.2018
 

 

 

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Geschrieben von Sabine Nicolaus
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