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Neurologische Rehabilitation für Wolfsburg und Umgebung

Mit der Aufnahme der ersten neurologischen Patientin ist letzte Woche im Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZAR) in der Wolfsburger Sauerbruchstraße der Startschuss für eine neue, ergänzende Indikation gefallen: Fortan werden im ZAR direkt beim Klinikum nicht nur wie bislang orthopädische Patienten therapiert, sondern auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen, etwa nach Schlaganfall, nach Schädel-Hirn-Verletzungen oder Verletzungen des Rückenmarks rehabilitiert.

 

 

„Der Wunsch, direkt in Wolfsburg die mehrwöchige, neurologische Rehabilitation zu etablieren, wurde schon länger an uns herangetragen“, berichtet der Chefarzt der neuen neurologischen Abteilung im ZAR, Dr. med. Claas Huck. Mit Hochdruck arbeitete das ambulante Rehazentrum daher in den letzten Monaten am Aufbau dieser Abteilung. Die erste neurologische Patientin „Elvira Lönnecke“ ist froh um die Möglichkeit der ambulanten Rehabilitationsform. Nach einem für Sie völlig überraschenden Kleinhirninfarkt hat das Leben für sie zunächst einmal eine Pause vorgesehen, in der es gilt, die durch den Infarkt erlittenen Funktionseinschränkungen wieder in den Griff zu bekommen. Das große ZAR Therapeutenteam um Dr. Huck, der Facharzt für Neurologieund Facharzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzbezeichnung für Rehabilitationswesen ist, hält dafür etliche Therapien für sie bereit: Logopädie, Physio- und Ergotherapie, medizinische Trainingstherapie oder physikalische Therapie sind darin ebenso enthalten wie neuropsychologische Diagnostik und Therapie oder auch psychologische Betreuung und Interventionen. Elvira Lönneckes großes Ziel ist, wieder selbständiger und schmerzfrei zu werden. „Ich habe mich bewusst für eine ambulante Reha entschieden, in der ich so richtig mit anpacken und etwas für meine Genesung tun, gleichzeitig aber auch zuhause in meinem gewohnten Umfeld sein kann“, erzählt die 71-jährige Patientin. Genau darin sehen Dr. Huck und sein Team auch die Stärke der ambulanten Rehabilitation: „Die mehrwöchige, täglich 4- 6 Stunden dauernde Therapie wirkt direkt in den Alltag der Patienten hinein, wird in deren Lebensumfeld erprobt und kann vor allem Hand in Hand mit den vorbehandelnden Ärzten durchgeführt, also dem bestehenden medizinischen Versorgungsnetz vor Ort angeknüpft werden“, beschreibt Dr. Huck nur wenige der vielschichtigen Vorteile der ambulanten Reha. Aus seiner langjährigen Erfahrung weiß er: Wer von einer neurologischen Erkrankung betroffen ist, kämpft oft mit erheblichen Einschränkungen der körperlichen und/oder geistigen Leistungsfähigkeit. Viele Patienten fühlen sich dadurch erheblich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Das Ziel der ambulanten neurologischen Rehabilitation ist daher, die durch die Erkrankung entstandenen Funktionsstörungen soweit wie möglich zu beheben beziehungsweise Kompensationsstrategien zu erarbeiten. Mit den umfangreichen Therapien werden Patienten dabei unterstützt, Ihre Krankheit zu bewältigen und eine bestmögliche Teilhabe imAlltag wiederzuerlangen. Je nach Diagnose und Schweregrad der Erkrankung wird die Therapie bei einem Patienten beispielsweise mehr Physiotherapie, bei einem anderen mehr Ergotherapie oder vorwiegend Sprachtraining und Hirnleistungstraining beinhalten. Die Sozialberatung hat überdies die berufliche Wiedereingliederung oder auch Hilfen für ein unabhängiges Leben zuhause im Focus. Sich der Reha anschließende Nachsorge- und Therapieprogramme im ZAR ermöglichen die therapeutische Unterstützung aus einer Hand auch über einen längeren Zeitraum hinweg. So können in der angeschlossenen Praxis für Logopädie, für die das Zentrum sozusagen druckfrisch die Kassenzulassung erhalten hat, auch Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen auf Rezept des niedergelassenen Arztes angeboten werden. „Gerade bei neurologischen Erkrankungen zahlen sich Ausdauer und Dranbleiben aus“, erläutert Dr. Huck, und freut sich, das bestehende medizinische Versorgungsnetz Wolfsburgs und Umgebung mit der ambulanten neurologischen Rehabilitation erweitern zu können. Auch Elvira Lönnecke ist nach ihren ersten Rehatagen begeistert: „Das gesamte Team ist wirklich sehr freundlich, nett und hilfsbereit – ich freue mich auf die Wochen hier im Zentrum und bin mir sicher, dass mir die Reha helfen wird“. 

Das Zentrum steht allen Interessierten offen: In der wöchentlichen Rehasprechstunde, immer donnerstags um 14.30 Uhr finden Führungen durch das Zentrum statt, während derer die Besucher viele Informationen rund um Ablauf und Beantragung einer Rehabilitation erhalten. Gerne berät das ZAR auch persönlich. Am 17. März 2018 stellt sich das ZAR zudem mit einem Tag der offenen Tür vor. Die Öffentlichkeit wird an diesem Tag zu zahlreichen Mitmachaktionen, medizinischen Vorträgen und zur Besichtigung des Zentrums eingeladen.

 

 

Kontakt:

ZAR Zentrum für ambulante Rehabilitation Wolfsburg

Ambulante Rehabilitation in den Indikationen Orthopädie und Neurologie

Sauerbruchstraße 13

38440 Wolfsburg

E-Mail: info@zar-wolfsburg.de

Tel. 05361.890 299-90

zar-wolfsburg.de

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