Eine angehende Logopädin schwimmt um die Welt

Die Schülerin unserer Schule für Logopädie feiert Schwimmerfolge in Australien. Wie kam es dazu?

Lara Braun aus dem Nordpfälzer Bergland macht eine Ausbildung zur Logopädin an den Prof. König und Leiser Schulen in Kaiserslautern. Dort bildet die Nanz medico Gruppe Ergotherapeut*innen und Logopäd*innen aus. Lara will nach der Abschlussprüfung viel mit Kindern zu tun haben und arbeitet allgemein gerne mit Menschen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie sich bei den Rettungsschwimmern des DLRG engagiert.

Ihre Mutter hat Lara einst zum Schwimmkurs angemeldet, damit sie sich im Familienurlaub am Strand sicher zwischen den Wellen bewegen kann. Seither fühlt sie sich im Wasser wohl wie ein Fisch und ist dem Schwimmkurs treu geblieben. Das hat sich gelohnt, denn mittlerweile nimmt Lara an vielen Meisterschaften teil. Einen Höhepunkt hat sie Ende 2018 erreicht: Sie ist eine von sieben Rettungsschwimmerinnen aus dem pfälzischen Kusel, die sich für die WM in Australien qualifiziert haben! Das hat auch in der Region Wellen geschlagen. Zum ersten Mal durfte sie Fernsehinterviews geben.

 

Das Üben ist logistisch manchmal eine Herausforderung, da das Schwimmbad in Kusel zurzeit umgebaut wird. Sie wohnt nicht weit von dort, aber kann nun sonntags im Kaiserslauterer Schulzentrum Süd trainieren. Wenige hundert Meter von ihrer Logopädieschule entfernt befindet sich ebenfalls ein Schwimmbad, in dem sie trainiert. Vor allem kurz vor einem solchen Wettbewerb muss sie mehrmals pro Woche ins Chlorwasser.

An der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen auf der anderen Seite der Erde teilnehmen zu können, war ein echtes Highlight. Dabei reizt sie nicht nur der Wettkampf selbst. Sie freut sich vor allem darauf, die anderen Schwimmer*innen immer wieder zu sehen. Viele Menschen der Generation Y hätten heute gar kein Hobby mehr, was sie schade findet, sagt sie.

 

Die sportliche junge Frau übt das Rettungsschwimmen neben der Logo-Ausbildung aus und konnte mit ihrer Ausbildungsleiterin in der Schule vereinbaren, dass sie für die Meisterschaft freigestellt wird. Ab Ende November war sie dann für knapp zwei Wochen in Adelaide/Australien. Vor allem wurde ab früh morgens trainiert und geschwommen. Sie konnte von dem faszinierenden Land wenig sehen, wie sie sagt. Aber für einen Besuch in einem Känguru-Park und einem Nationalpark reichte die Zeit doch noch.

 

44 Nationen traten bei der WM im Rettungsschwimmen in sechs Disziplinen gegeneinander an. Beim Üben ziehen sich die Schwimmer*innen gegenseitig aus dem Wasser. Beim Wettkampf werden Puppen „gerettet“ – mal mit der Hand, mal mit einem Gurt. Außerdem gehören Disziplinen im Freigewässer, Hindernisschwimmen, Tauchen und Flossenschwimmen mit zu den Disziplinen.

Fit hält Lara sich auch im Fitnessstudio und sie schwimmt weiterhin jede Woche, weil es ihr einfach Spaß macht. Vielleicht ist sie ja bei den kommenden Meisterschaften wieder dabei. Wir wünschen Lara Braun weiterhin tolle Erfolge!  

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