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Ambulante Hüft-Operation

Mit minimalinvasiver Technik zum neuen Gelenk

Floristin leidet seit einigen Jahren an beidseitigen Hüftbeschwerden. Um ihren Beruf weiterhin ausüben zu können, war eine Hüft-Operation der einzige Weg.

Die Patientin entschied sich für eine ambulante Hüft-OP im Asklepios Klinikum Bad Abbach unter der Leitung von Prof. Joachim Grifka. Die dort angewandte Operationstechnik ermöglicht es Patienten, bereits drei Stunden nach der Operation wieder die ersten Schritte zu gehen. Anders als bei sonst üblichen Operationen wird bei dieser minimalinvasiven Operationstechnik die Muskulatur nicht durchtrennt, sondern lediglich auseinandergeschoben. Dadurch wird ein längerer Heilungsprozess, den es für das Zusammenwachsen der Muskeln bräuchte, vermieden.

Voraussetzung für die Anwendung eines solchen Verfahrens ist die gezielte physiotherapeutische und ergotherapeutische Behandlung im Vorfeld der ambulanten Operation. Speziell dafür wurde ein präoperatives Trainings- und Vorbereitungskonzept durch das ZAR Regensburg unter der ärztlichen Leitung von Dr. Ralph Paloncy entwickelt, mit welchem Patienten speziell auf die Zeit nach der Operation vorbereitet werden. Es beinhaltet viele wertvolle Tipps, beispielsweise welche Bewegungen vermieden, welche stattdessen durchgeführt werden sollten und hilft so dabei, nach der Operation im häuslichen Umfeld zurechtzukommen. „Ich habe gelernt wie ich mich nach der OP verhalten muss. Zum Beispiel wie ich Schuhe anziehe oder nach der OP liege. Das alles hätte ich sonst nicht gewusst.‘‘ erzählt Frau Schachner. Patienten sind nach einer ambulanten Hüft-Operation in der Regel nicht auf fremde Hilfe bei alltäglichen Dingen angewiesen. Ihre Lebensqualität ist auch deshalb sehr rasch wieder hoch.

Eine postoperative Rehamaßnahme ist dennoch weiterhin nötig, um die Hüft-Patienten wieder in ihre Mobilität zu bringen. Frau Schachner hat sich für den ambulanten Weg entschieden und führt ihre anschließende dreiwöchige Rehabilitation im ZAR Aalen durch. Als Grund für diese Entscheidung nennt die Patientin ,,das Heimweh‘‘. Deshalb findet sie es toll, jeden Abend nach Hause gehen zu können. Ihr Wohnort liegt ca. 30 Kilometer vom ZAR Aalen entfernt. Sie wird von ihrem Ehemann gefahren.

„Aus therapeutischer Sicht lässt sich sagen, dass sich der Zustand von Frau Schachner außergewöhnlich schnell verbessert. Sie klagt sehr selten über Schmerzen und ihr Gangbild war bereits eine Woche nach der Operation auffallend gut“, berichten die Therapeuten des ZAR Aalen.

Die Erfolgsgeschichte von Frau Schachner beweist die positiven Effekte einer engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Akutklinik und Rehaeinrichtung. Es ermöglicht uns den Patienten bestmöglich zu versorgen und lange Heilungsprozesse zu vermeiden.

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