Herzklappenoperation – wann ist sie notwendig?

EKG-Auswertung zur Diagnose von Herzrhythmus und Herzklappenproblemen

Die Therapie einer Herzklappenerkrankung richtet sich nach Art und Schweregrad des Herzklappenfehlers sowie nach den individuellen Beschwerden und dem Alter der Patient*innen. Ziel ist es, das Herz zu entlasten, Symptome zu lindern und ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

In leichteren Fällen kann eine medikamentöse Behandlung ausreichend sein. Sie dient dazu, das Herz zu entlasten, den Blutdruck zu regulieren und Begleiterkrankungen zu behandeln. Eine Heilung ist dadurch zwar nicht möglich, der Krankheitsverlauf kann jedoch stabilisiert werden.

Eine Herzklappen-OP wird dann erwogen, wenn eine Herzklappenerkrankung deutlich ausgeprägt ist und die Herzfunktion relevant beeinträchtigt. Ziel der Operation ist es, die Funktion der betroffenen Klappe wiederherzustellen oder zu ersetzen.

Je nach Befund kann die Klappe rekonstruiert oder durch eine künstliche Herzklappe ersetzt werden. Die Herzklappenoperation schafft die strukturelle Grundlage – für das funktionelle Ergebnis ist jedoch die Nachbehandlung im Rahmen der Reha nach Herzklappen-OP entscheidend.