Die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen unterscheiden sich zum Teil deutlich voneinander. Während manche Beschwerden eher dumpf und beidseitig auftreten, sind andere durch starke, einseitige Schmerzen oder typische Begleitsymptome gekennzeichnet. Für die richtige Einordnung ist es wichtig, typische Merkmale der einzelnen Kopfschmerzen Arten zu kennen, da sich daraus auch Hinweise für Diagnose und Behandlung ergeben können.
Spannungskopfschmerzen sind dumpf-drückend und meist beidseitig. Viele Betroffene beschreiben ein Gefühl wie einen engen Helm oder Reifen um den Kopf. Häufig bestehen zusätzlich Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Die Beschwerden können 30 Minuten bis mehrere Stunden andauern und werden durch Bewegung meist nicht verstärkt.
Migräne ist in der Regel stärker ausgeprägt und wird als pulsierend oder pochend beschrieben. Der Schmerz tritt häufig einseitig auf und verstärkt sich bei körperlicher Aktivität. Typische Begleitsymptome bei Migräne sind:
Eine Migräneattacke kann 4 bis 72 Stunden dauern. Bei etwa 25–30 % der Betroffenen tritt zusätzlich eine sogenannte Aura auf. Diese äußert sich z. B. durch: Sehstörungen (z. B. Flimmern, Lichtblitze), Kribbeln oder Taubheitsgefühle und Sprachstörungen.
Clusterkopfschmerzen sind besonders intensiv und treten einseitig im Bereich von Auge oder Schläfe auf. Typische Begleitsymptome sind:
Die Attacken treten oft in sogenannten Clusterphasen gehäuft auf: Oft mehrmals täglich über Wochen oder Monate. Zwischen diesen Phasen liegen meist lange, beschwerdefreie Intervalle.
Episodische und chronische Kopfschmerzen
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