Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die die Entstehung von Osteoporose und das Risiko für osteoporotische Knochenbrüche erhöhen. Diese werden in drei Hauptkategorien unterteilt:
Bewegungsmangel: Zu wenig körperliche Aktivität schwächt die Knochen, da sie nicht ausreichend belastet werden
Stürze ohne erkennbare Ursache: Wiederholte Stürze können das Risiko für Knochenbrüche deutlich erhöhen
Nikotin- und Alkoholmissbrauch: Beide beeinträchtigen die Knochengesundheit
Untergewicht (BMI < 20 kg/m²) oder starkes Übergewicht: Beide extreme Gewichtszustände können den Knochenstoffwechsel stören
Mangelernährung: Unzureichende Aufnahme von Nährstoffen, insbesondere Kalzium und Vitamin D, führt zu schwachen Knochen
Geschlecht und Alter: Frauen, insbesondere nach der Menopause, haben ein höheres Risiko. Auch das Alter ist ein bedeutender Faktor
Familiäre Veranlagung: Wenn Eltern Knochenbrüche, insbesondere Oberschenkelhalsfrakturen, haben, steigt das Risiko
Hormonelle Veränderungen: Niedrige Östrogen- oder Testosteronspiegel begünstigen den Knochenschwund
Schwangerschaft und Stillzeit: Hier kommt es zu einem erhöhten Kalziumbedarf, der, wenn nicht gedeckt, die Knochen schwächen kann
Einige Medikamente können den Knochenabbau beschleunigen oder das Risiko von Stürzen erhöhen.
In vielen Fällen gibt es Überschneidungen zwischen den Grunderkrankungen und den Medikamenten, die zu ihrer Behandlung eingesetzt werden. Dies verstärkt das Risiko zusätzlich.
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