Auch außerhalb der ärztlichen Behandlung und Rehabilitation können Sie aktiv etwas für Ihre Genesung tun – und vor allem auch dafür, Rückfälle zu vermeiden. Denn: Bewegung ist Therapie – sofern sie kontrolliert und individuell angepasst erfolgt.
Das können Sie selbst tun:
- Schmerzverstärkende Bewegungen vermeiden: Aktivitäten, die Ihre Beschwerden verschlimmern, sollten vermieden werden – vor allem in der akuten Phase. Dazu zählen etwa schweres Heben, ruckartige Drehbewegungen oder langes Sitzen ohne Ausgleich.
- Regelmäßige Bewegung: Körperliche Aktivität fördert die Heilung, auch wenn es anfangs schwerfällt. Sanfte Bewegungsformen wie Spazierengehen, Schwimmen oder Radfahren sind oft gut verträglich. Überfordern Sie sich jedoch nicht – kleine Schritte sind besser als keine.
- Stretching: Regelmäßiges Stretching der Rückenmuskulatur hilft, die Beweglichkeit zu erhalten und Verspannungen abzubauen.
- Ergonomie: Richtiges Sitzen, Stehen, Bücken, Heben und Tragen im Alltag ist entscheidend. Nutzen Sie ergonomische Hilfsmittel, vermeiden Sie Fehlhaltungen und richten Sie Ihren Arbeitsplatz rückenfreundlich ein.
- Physiotherapie: Lassen Sie sich in der Physiotherapie gezielte Eigenübungen zeigen, die Sie zuhause fortführen können. Diese stärken Ihre Muskulatur und fördern die Stabilität Ihrer Wirbelsäule.
- Steigern Sie die Belastung langsam: Beginnen Sie mit leichten Übungen und steigern Sie die Intensität nur schrittweise – immer angepasst an Ihre Schmerzgrenze und Rückmeldung des Körpers.