Behandlung und Therapie des Herzinfarkts

Ziel der Herzinfarktbehandlung in der Akutphase ist es, das verschlossene Gefäß schnellstmöglich wieder zu öffnen und den Herzmuskel zu retten.

Der Herzmuskel ist für die Kraft des Herzens verantwortlich. Die Herzkraft ist für die Lebensqualität sehr wichtig.

Zu den Akutmaßnahmen bei einem Herzinfarkt gehören:

  • Intensivüberwachung: Bereits im Notarztwagen und anschließend in der Klinik werden Betroffene intensiv überwacht, um auf Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen oder eine Dekompensation des Kreislaufs sofort reagieren zu können.
  • Herzkatheter mit Ballondilatation und Stent: Das verschlossene Gefäß wird wiedereröffnet, um das Absterben der Herzmuskulatur zu stoppen.
  • Medikamente: Medikamente dienen dazu, die Prognose zu verbessern und das Herz-Kreislauf-System zu stabilisieren.

Je schneller die Behandlung des Herzinfarkts erfolgt, desto geringer ist der bleibende Schaden am Herzmuskel.

Therapieoptionen nach einem Herzinfarkt

Eine optimale Therapie nach Herzinfarkt erfordert eine Kombination aus medizinischer Therapie, moderater Bewegung und Lebensstiländerungen.

Therapiemöglichkeiten:

  1. Medikamentöse Behandlung: Zur Unterstützung der Herzfunktion und Senkung von Risikofaktoren.
  2. Kardiologisches Ausdauertraining: Fördert die Durchblutung und stärkt das Herz.
  3. Ernährungsumstellung: Unterstützung durch Ernährungsberater*innen
  4. Umfassende Rehabilitative Maßnahmen: Gezielte Programme in einer Reha-Einrichtung wie ZAR

Nach einer kardiologischen Rehabilitation können Betroffene Nachsorgeprogramme in Anspruch nehmen, um die erzielten Fortschritte zu festigen und langfristig von den positiven Effekten der Therapie zu profitieren.