Reha bei Kopfschmerzen in den ZAR

Eine Rehabilitation ist sinnvoll, wenn Kopfschmerzen chronisch sind oder die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Die Behandlung in den ZAR erfolgt interdisziplinär durch ein Team aus Ärzt*innen, Psycholog*innen sowie Physio-, Ergo- und Sporttherapeut*innen. Zu Beginn der Reha erfolgt eine umfassende Diagnostik, um individuelle Einflussfaktoren zu erfassen.

Die Reha verfolgt mehrere zentrale Ziele, die individuell angepasst werden:

  • Schmerzlinderung und -kontrolle: Reduktion von Intensität und Häufigkeit der Kopfschmerzen sowie Verbesserung der Schmerzverarbeitung.
  • Funktionelle Verbesserung: Steigerung der körperlichen Belastbarkeit, Verbesserung von Beweglichkeit und Haltung sowie Förderung eines aktiven Lebensstils.
  • Psychische Stabilisierung: Abbau von Stress, Ängsten und depressiven Symptomen sowie Stärkung der Selbstwirksamkeit im Umgang mit Schmerzen.
  • Verbesserung von Schlaf und Tagesrhythmus: Stabilisierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und Förderung der Schlafqualität.
  • Stressbewältigung und Entspannung: Erlernen von Strategien zur Stressreduktion und zum Umgang mit Belastungen.
  • Gesundheitsbildung und Selbstmanagement: Vermittlung von Wissen über Kopfschmerzen und Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien.
  • Soziale und berufliche Teilhabe: Unterstützung bei der Rückkehr in den Alltag und ins Berufsleben.
     

Reha-Maßnahmen bei Kopfschmerzen

Die Rehabilitation umfasst verschiedene Therapiebausteine, die individuell kombiniert werden:

  • Bewegungstherapie und medizinisches Training: Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit und Förderung eines aktiven Lebensstils.
  • Physiotherapie: Behandlung von muskulären Verspannungen und Verbesserung der Körperhaltung.
  • Ergotherapie: Unterstützung bei alltagsnahen Aktivitäten und Förderung der Selbstständigkeit.
  • Psychologische Begleitung: Hilfe beim Umgang mit Schmerzen, Stress und belastenden Gedanken.
  • Schmerzbewältigungsprogramme: Erlernen von Strategien zur aktiven Kontrolle der Beschwerden.
  • Entspannungsverfahren: z. B. progressive Muskelentspannung oder Atemtechniken zur Reduktion von Stress.
  • Sozialberatung und berufliche Orientierung: Unterstützung bei der Wiedereingliederung in den Beruf.