Viele Betroffene fragen sich: Woher kommen und wie entstehen Kopfschmerzen? Primäre Kopfschmerzen entstehen nicht als Folge einer anderen Erkrankung. Die Ursachen unterscheiden sich je nach Kopfschmerzart.
Spannungskopfschmerzen stehen häufig im Zusammenhang mit muskulären Verspannungen im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich. Häufige Auslöser sind:
Migräne beruht auf einer veränderten Reizverarbeitung im Gehirn. Während einer Attacke werden Botenstoffe freigesetzt, die Schmerz- und Entzündungsreaktionen auslösen. Typische Trigger sind:
Eine Migräneattacke kann 4 bis 72 Stunden dauern. Bei etwa 25–30 % der Betroffenen tritt zusätzlich eine sogenannte Aura auf. Diese äußert sich z. B. durch: Sehstörungen (z. B. Flimmern, Lichtblitze), Kribbeln oder Taubheitsgefühle und Sprachstörungen.
Clusterkopfschmerzen entstehen durch Veränderungen im Hypothalamus. Der Thalamus leitet die Schmerzsignale an andere Bereiche des Gehirns weiter und ist bei Clusterkopfschmerzen besonders aktiv. Diese Veränderungen führen zu den intensiven, periodisch wiederkehrenden Schmerzattacken, die für Clusterkopfschmerzen typisch sind.
Typische Auslöser können sein:
Allerdings treten Clusterattacken oft auch unabhängig von äußeren Reizen auf, häufig zu festen Tages- oder Nachtzeiten.
Unternehmensgruppe
Wir sind dabei
Alle Preise inkl. gültiger MwSt. Alle Angaben ohne Gewähr.
© Nanz medico GmbH & Co. KG