Behandlung und Therapie des Morbus Bechterews

Die Behandlung richtet sich nach Stadium und Schweregrad der Erkrankung. Dabei stehen verschiedene medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Neben der medikamentösen Therapie ist die Physiotherapie mit Krankengymnastik und manueller Therapie ein fester Bestandteil der Behandlung. Gezieltes, individuell abgestimmtes Mobilisations- und Krafttraining trägt wesentlich zur Schmerzlinderung und zum Erhalt der Beweglichkeit bei.

Die an das jeweilige Krankheitsstadium angepassten Bewegungsübungen sollten auch zu Hause regelmäßig durchgeführt werden.

Darüber hinaus können weitere Maßnahmen der physikalischen Medizin zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit bei Morbus Bechterew eingesetzt werden. Dazu gehören:

  • Massagen
  • Wasseranwendungen
  • Wärme- und Kältetherapie
  • Elektrotherapie
  • gegebenenfalls weitere Therapieformen wie die Radon-Therapie

Eine operative Behandlung ist nur in sehr seltenen Fällen erforderlich, etwa bei der Versteifung größerer Teile der Wirbelsäule oder bei begleitenden Erkrankungen von Gelenken. In diesem Fall kann beispielsweise ein künstliches Hüftgelenk notwendig werden.

Physiotherapeut behandelt den unteren Rücken einer Patientin in Bauchlage